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Für Unternehmen
Kosten & ROI · Artikel · 6 Min Lesezeit

Make-or-buy im Recruiting

Kurz gesagt: Es ist kein Entweder-oder: Intern lohnt sich bei laufendem Standardbedarf und Kulturnähe, der Headhunter bei seltenen Senior- und Spezialrollen, die Plattform bei der Kombination aus Qualität und Skalierbarkeit zu planbaren Konditionen. Viele Unternehmen kombinieren alle drei Wege. Entscheidend ist der Preis pro erfolgreicher Einstellung, nicht der Listenpreis.

Intern (eigenes Recruiting)

Stark bei: laufendem Bedarf, eigener Marke, Kulturnähe. Schwächer bei: seltenen Spezialrollen, Spitzen, fehlendem Sourcing-Know-how. Kosten: Personal/Zeit (oft unterschätzt).

Klassischer Dienstleister/Headhunter

Stark bei: schwer besetzbaren Senior-/Spezialrollen, Diskretion. Schwächer bei: Skalierung und Preis (oft 20–30 % Jahresgehalt pro Hire). Kosten: hoch pro Einstellung.

Plattform (KI + Mensch)

Stark bei: Kombination aus Qualität und Skalierbarkeit — vorqualifizierte, passende Talente zu planbaren Konditionen. Schwächer bei: sehr exotischen Einzelrollen außerhalb des Pools. Kosten: zwischen intern und Headhunter, planbarer.

Die ehrliche Entscheidung

Es ist kein Entweder-oder. Viele kombinieren: intern für Standardrollen, Plattform für Qualität-zu-Skalierung, Headhunter für die seltene Ausnahme. Entscheidend ist der Preis pro erfolgreicher Einstellung, nicht der Listenpreis.

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