Der IT-Lebenslauf, der auffällt
Kurz gesagt: Dein Lebenslauf hat im Schnitt wenige Sekunden, um zu überzeugen — in der IT gewinnt nicht der schönste, sondern der klarste. Bring auf eine Seite, was du kannst, womit und was dabei herausgekommen ist, und beschreibe pro Station Ergebnisse statt Aufgaben nach der Formel Aktion + Technologie + Ergebnis.
Die Struktur, die funktioniert
Halte dich an eine ruhige, scannbare Reihenfolge:
- Kopf: Name, Rolle (z. B. „Senior Backend Engineer"), Standort, Kontakt, Links (GitHub, LinkedIn, Portfolio).
- Kurzprofil (2–3 Zeilen): Wer du bist, dein Schwerpunkt, dein stärkstes Ergebnis. Kein Floskel-Absatz.
- Erfahrung: umgekehrt chronologisch, pro Station 3–5 Bullets.
- Skills: gruppiert (Sprachen, Frameworks, Tools, Cloud) — ehrlich, ohne Skill-Balken.
- Ausbildung & Zertifikate: knapp.
Vom Aufgaben-Listen zum Ergebnis-Zeigen
Der größte Hebel sind deine Bullets. Beschreibe nicht, was deine Aufgabe war, sondern was du bewirkt hast.
- Vorher: „Zuständig für die Wartung der Backend-Services."
- Nachher: „API-Antwortzeiten um 40 % gesenkt, indem ich N+1-Queries eliminiert und Caching eingeführt habe."
Formel: Aktion + Technologie + Ergebnis. Zahlen machen Wirkung sichtbar — Performance, Nutzerzahlen, gesparte Zeit, Umsatz, Stabilität.
Was du weglassen kannst
Foto ist optional (in AT/DE üblich, aber kein Muss). Verzichte auf Geburtsdatum-Pflicht, ausufernde Soft-Skill-Listen und Hobbys ohne Bezug. Eine Seite reicht fast immer; zwei nur bei langer, relevanter Historie.
In 20 Minuten besser
Geh deine Top-3-Stationen durch und schreib zu jeder ein messbares Ergebnis. Allein das hebt dich von den meisten ab.
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