Entwickler-Portfolio: was wirklich zählt
Kurz gesagt: Ein Portfolio muss nicht hübsch sein — es muss zeigen, dass du echte Probleme löst; gerade beim Quereinstieg oder bei wenig Berufserfahrung ist es dein stärkstes Argument. Drei fertige, erklärte Projekte reichen, wenn jedes eine Mini-Geschichte aus Problem, Ansatz und Ergebnis erzählt und idealerweise mit Demo und Code auffindbar verlinkt ist.
Drei Projekte reichen
Lieber drei fertige, erklärte Projekte als zehn angefangene. Wähle Projekte, die unterschiedliche Stärken zeigen: z. B. eines mit sauberem Frontend, eines mit Datenmodell/Backend, eines mit einer interessanten technischen Entscheidung.
Pro Projekt erzählst du eine Mini-Geschichte
- Problem: Was sollte gelöst werden?
- Ansatz: Welche Technologien, welche Architektur, warum so?
- Ergebnis: Was funktioniert, was hast du gelernt, was würdest du heute anders machen?
Diese Reflexion unterscheidet Senior-Denken von Tutorial-Nachbauen.
Live sehen, Code sehen
Ideal ist beides: eine erreichbare Demo (auch klein, z. B. auf einer kostenlosen Hosting-Plattform) und der Code mit README. Wenn keine Demo möglich ist, reichen aussagekräftige Screenshots oder ein kurzes Demo-Video.
Mach es auffindbar
Verlinke das Portfolio in Lebenslauf, LinkedIn und GitHub. Ein Portfolio, das niemand findet, hilft niemandem.
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