Die IT-Stellenanzeige, die wirkt
Kurz gesagt: Eine IT-Stellenanzeige bringt Bewerbungen, wenn sie die Rolle ehrlich verkauft statt Floskeln aneinanderzureihen: klarer Titel, ein Haken in zwei Sätzen, 4–6 echte Must-haves, konkreter Tech-Stack und ehrliche Rahmenbedingungen. Vor allem die Gehaltsspanne gehört rein — Anzeigen mit Gehaltsangabe bekommen mehr und passendere Bewerbungen, und in Österreich ist sie ohnehin Pflicht.
Was die meisten falsch machen
Endlose Anforderungslisten, Floskeln („dynamisches Team"), kein Gehalt, kein Gesicht. Top-Talente überfliegen das in Sekunden — und klicken weg.
Der Aufbau, der funktioniert
- Klarer Titel: Rolle + Schwerpunkt + ggf. Level. Kein „Rockstar-Ninja".
- Haken in 2 Sätzen: Woran arbeitet man, warum ist es spannend?
- Wirklich wichtige Anforderungen: 4–6 Must-haves, der Rest „nice to have". Niemand erfüllt 15 Punkte.
- Tech-Stack konkret: zeigt Respekt vor der Zielgruppe.
- Rahmen ehrlich: Gehalt(sspanne), Modell (remote/hybrid), Standort.
- Klarer nächster Schritt: kurz, unkompliziert.
Gehalt rein — ja, wirklich
Anzeigen mit Gehaltsspanne bekommen mehr und passendere Bewerbungen. In Österreich ist die Angabe ohnehin Pflicht (KV-Minimum) — nutze sie als echtes Argument, nicht als Pflichtzeile.
Mini-Vorlage
[Rolle, z. B. Senior Backend Engineer · Go] · Standort/Remote · ab €X brutto/Jahr Wir bauen [Produkt/Problem]. Du verantwortest [Kernaufgabe]. Stack: [...]. Must-haves: [4–6]. Nice-to-have: [2–3]. Das bekommst du: [3 echte Punkte]. Nächster Schritt: [1 Klick/Mail].
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